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Amjad Ali Khan

Amjad Ali Khan Bereits 2005 verzauberte er das Konzerthaus-Publikum mit seinem faszinierenden Instrument, am 24. Oktober kommt er erneut nach Wien:
Amjad Ali Khan, der 1945 geborene Ururenkel von Ghulam Bandegi Khan (gleichsam der Stradivari Indiens), ist der Meister des Sarod und einer der berühmtesten Interpreten der hindustanischen (nordindischen) Musik. Er ist ein Musiker von enormer Anziehungskraft, der sich virtuos im schier unbegrenzten Universum der Ragas bewegt: Von diesen Melodiemodellen gibt es insgesamt 72, die in bestimmtem Rahmen verändert werden können, sodass rechnerisch fast 35.000 Ragas entstehen, innerhalb deren die Musiker improvisieren.
Dass dabei Klangwelten von hypnotischer Intensität entstehen, liegt vor allem auch am Sarod, dem männlichen Pendant zur Sitar, dem vielleicht bekanntesten indischen Lauteninstrument. Der Sarod besitzt das größte Tonvolumen aller indischen Saiteninstrumente; er ist aus einem Stück Teakholz gefertigt, mit Ziegenfell bespannt, am Hals mit Metall beschlagen und wird mit einem Kokusnuss-Plektron gespielt. In der Regel ist er mit 17 Resonanz- und vier Melodiesaiten bespannt, auf denen die musikalisch zentralen Meends (Gleittöne) durch Hin- und Hergleiten der Fingernägel erzeugt werden. In den Händen von Amjad Ali Khan wird er zum wahren Klangzauberinstrument.

- Ein Konzert im Rahmen des Festivals Salam.Orient 2007 und world - Musik der Welt -
im Wiener Konzerthaus/Mozart-Saal

Veranstaltungsdetails und Gewinnspiel:
swara.at/aktuell/termin/163externes Fenster
Seite aktualisiert am 25. 09. 2007



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