Aktuell
„Salam.Orient 2006“ - Musik, Tanz und Poesie aus orientalischen Kulturen
Ein Querschnitt durch die von Großstädten beeinflussten und umgeformten musikalischen Ausdrucksformen des Orients steht vom 27. September bis 26. Oktober 2006 im Fokus des Festivals
Salam.Orient. Musik Tanz und Poesie aus orientalischen Kulturen der Szene Wien und der Wiener Stadthalle. In den Städten des Ostens selbst, aber auch in der Diaspora, in der Emigration trafen bzw. treffen unterschiedlichste Lebensvorstellungen aufeinander, entstehen neue Sichtweisen, leben alte Mythen neben Neuerfindungen menschlicher Lebensdeutungen.
Nach Auftritten hervorragender aserbaidschanischer KünstlerInnen wie
Azizah Mustafa Zadeh und
Alim Qasimov bei früheren Salam.Orient-Festivals steht mit der österreichischen Uraufführung der musikalischen Komödie "Samt und Seide" eines der Hauptwerke des aserbaidschanischen Komponisten
Üseyir Hadschibäyov als Eröffnungsevent auf dem diesjährigen Programm. Festival-Chef Norbert Ehrlich freut sich, außerdem Gäste wie den Kurden
Qadir Elyasi, den Libanesen
Rabih Abou Khalil, die atemberaubende Sängerin
Natacha Atlas sowie in Österreich lebende Kunstschaffende aus islamischen Ländern zu präsentieren. Gemeinsam mit den Programmverantwortlichen einiger Wiener Musikklubs wurden außerdem junge Gruppen wie
Coup de Bam (alle Mitglieder leben und arbeiten seit vielen Jahren in Wien), die Tunesierin
Ghalia Benali ebenso wie "g'standene" Musiker wie der aus Indien stammende
Ramesh Shotham & Madras Special oder der in Griechenland lebende Armenier
Haig Yazdjian mit neuen Projekten eingeladen. Ein eigener Abend ist dem "Iranischen Wien" gewidmet. Die HAFLA, das bei Salam.Orient schon traditionelle orientalische Fest, wird dieses Jahr erstmals im Ost-Klub gefeiert.
Norbert Ehrlich über das diesjährige Festival:
"Salam.Orient setzt künstlerisch auf die Verbindung von traditionellen mit modernen, zeitgenössischen Darstellungsformen und inhaltlich auf die integrative Kraft der Festival-Veranstaltungen. Das Festival bietet Kunstschaffenden aus orientalischen Kulturen eine Bühne und leistet - auf dem Gebiet der Kunst - einen Beitrag zur Stärkung von Minderheiten-, Menschen- und Frauenrechten. Ganz besonders freue ich mich, dass mit der großartigen Vokalistin Natacha Atlas wieder eine Künstlerin von Weltrang im Rahmen von Salam.Orient im Rampenlicht steht."
Salam.Orient knüpft an die Festivals
Focus on Israel (2001),
Salam.Islam (2002, 2003) und
Salam.Orient (2004, 2005) an und bringt das Schaffen von KünstlerInnen dieser facettenreichen, in sich sehr heterogenen und differenzierten Kulturen auf die Bühne, um einmal mehr einen Beitrag zu deren tieferem Verständnis zu leisten. Im Rahmen des Festivals findet diesmal ein drei Konzerte umfassender
"Indien-Schwerpunkt" statt.
//Termine der indische Konzerte des Festivals im
Terminkalender.//
Seite aktualisiert am 09. 10. 2006
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